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Kicken mit »KURT«

TuS Nettelstedt setzt auf einen neuen Kunstrasentrainingsplatz

Nettelstedt (tz). Der wichtigste Neuzugang seit Jahren steht bereits mit der Nettelstedter Vereinsfahne in der Hand auf dem Platz: KURT heißt er – und ist das Symbol für den gleichnamigen Kunstrasenplatz, der im Sportzentrum Husen entstehen soll.

55 Meter lang, 32 Meter breit wird KURT – dafür müssen der Naturrasenplatz und die Laufbahn um fünf Meter verkürzt und die Weitsprunganlage verlegt werden.

Das Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von rund 100000 Euro, rund die Hälfte wird von der Stadt getragen. »Das ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Ich habe anfangs gedacht, dass Ihr das nicht schafft«, gab Lübbeckes Bürgermeister Frank Haberbosch unumwunden zu, als er in einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit TuS-Vorsitzendem Volker Arning, Fußball-Abteilungsleiter Eike Kottkamp und Bauingenieur Dirk Nagel die ersten Spatenstiche als Gegenmittel gegen die Sparten-Stiche ausführte. Diese Sparten-Stiche, die den Fußballern seit Jahren Kopfzerbrechen bereiteten, waren fehlende Spielzeiten im dunklen Halbjahr. »Unser Rasenplatz ist witterungsbedingt 55 Prozent pro Jahr gesperrt«, berichtet Eike Kottkamp von Daten aus den Jahren 2015 und 2016 – entsprechend schwer sei es, die Fußballer im Herbst und Winter bei Laune zu halten – gerade im Nachwuchsbereich habe es dadurch etliche Probleme gegeben: Ein halbes Jahr Pause sei Kindern nicht mehr vermittelbar, »dann ist das nicht mehr attraktiv!« Da die Hallenzeiten in Nettelstedt für die Fußballer begrenzt seien, wurde das Projekt KURT 2013 auf den Weg gebracht. »Das ist auch ein Signal an die Jugendtrainer, die dann die Möglichkeit haben, hier etwas zu bewegen«, erhofft sich Eike Kottkamp neue Impulse – und das nicht nur für die Fußballer. Dabei weiß er nicht nur den Sportverein hinter sich: »Das ganze Dorf hat mit angepackt«, berichtet Kottkamp von den ersten positiven Effekten, die KURT vor seinem ersten Spiel bereits bewirkt habe. »Wenn ein Dorf so ein Projekt stemmt, schafft es Integration und Integrität«, lobte Frank Haberbosch das Projekt im Lübbecker Osten.

Als Symbolfigur für die neue Aufbruchstimmung haben sich die Nettelstedter Macher ein neues Maskottchen gebaut: »KURT«, Träger der Nettelstedter Fahne, bietet mit einem Sockel die Möglichkeit, dass sich auch die Sponsoren des Projekts am Platz wiederfinden. Im Oktober könnte dann schon der erste Ball auf Kunstrasen rollen. »Wir hoffen, dass wir im Herbst fertig sind«, fiebert Eike Kottkamp dem ersten Spiel mit KURT entgegen – dem wichtigsten Nettelstdter Neuzugang seit Jahren.

2018 01 31 KuRT
KURT geht voran: (von links) Volker Arning, Dirk Nagel, Eike Kottkamp und Frank Haberbosch haben am Samstag die ersten Spatenstiche für den neuen Platz vollzogen. Foto: Ingo Notz
 
Quelle: Westfalen-Blatt Lübbecke vom 31. Januar 2018

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