Handball-Verbandsliga: Nettelstedt II 23:26 - Auf die Wende folgt die Wende

Von Marc Schmedtlevin

Porta Westfalica/Lübbecke (mas). Es bleibt alles beim Alten: Gegen die Teams aus dem Tabellenkeller tut sich Handball-Verbandsligist TuS Nettelstedt II schwer. Bei der HSG Porta Westfalica verlor der Aufsteiger mit 23:26 (10:15) und konnte der HSG Hüllhorst keine Schützenhilfe leisten.

Zunächst lief bei den Gästen noch alles nach Plan. Schnell legte der TuS eine 4:1-Führung vor (5.). »Bis dahin haben wir diszipliniert gespielt, dann aber den faden verloren«, sagte Trainer Sebastian Redeker. Bei seinem Team sei plötzlich wieder die Verunsicherung der vergangenen Wochen zu spüren. Um auf die Schwächephase im Rückraum zu reagieren, fehlten Nettelstedt allerdings die Alternativen. Jan Schröder, Jan Grzesinski und Finn Ronning standen nicht zur Verfügung. So entwickelte sich die Partie in Richtung Portas. Beim 8:7 (19.) übernahmen die Gastgeber die Führung und bauten diese bis zur Pause auf 15:10 aus.

»Zur zweiten Hälfte wollten wir uns nochmal zusammenraufen«, berichtete Redeker. Genau das taten seine Akteure auch. In den nächsten 18 Minuten ließ der TuS II nur drei Gegentreffer zu und drehte das Ergebnis zu einer 21:18-Führung (48.). Bestand hatte diese allerdings nicht lange, weil in der Schlussphase offensiv nur noch wenig funktionierte. Ein Wechselfehler und eine unnötige Zeitstrafe trugen schließlich dazu bei, dass es zur erneuten Wende kam und die beiden Punkte doch in Porta blieben.

TuS Nettelstedt II: M. Schröder, Wesemann – Mündemann (1), Schmidt, Kruse (1), Schirge (4), Spreen, Oevermann (7), Thielking, Pohnke (2), Glöckner (6/4), Byczynski (2)

 

Quelle: Westfalen-Blatt Lübbecke vom 05. März 2018

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