Spielberichte

2. Frauen Handball: TuS Nettelstedt 2 vs. LIT TRIBE GERMANIA 2 – 23:22

Und heute in Mystery Bezirksliga: Spurlos verschwunden. Am letzten Wochenende war sie noch da, doch an diesem Sonntagmorgen nirgends mehr zu entdecken – unsere Abwehr. Wann war sie verloren gegangen? Konnte man sie noch rechtzeitig lebend finden? Und wo kommt eigentlich der Hopfen im Bier her? Sherlock Achim machte sich furchtlos auf die Suche...

Nicht nur das Frühstück fehlte an diesem Sonntagmorgen. Nach dem die Kabinenansprache zumindest die Weiterbildung in Sachen allgemeines und spezielles Brauereiwissen förderte, trottete eine recht verschlafene Damenmannschaft aufs Spielfeld. Eine Uhr brauchte man an diesem Morgen nicht, die Uhrzeit war unserem Spiel anzusehen. Die erste Halbzeit ist somit auch schnell erzählt: Im Angriff unzählige Ballverluste, in der Abwehr keinen Zugriff. Nach einem 2:7- Rückstand in der 11. Minute schlossen wir zwar noch einmal auf 6:8 (15.) und 7:9 (18.) auf, mit den wirklich guten Momenten gingen wir in der 1. Halbzeit ansonsten aber eher sparsam um.

Halbzeitstand 10:13. Und Detektiv Achim, hellwach, da er aus der samstaglichen Brauereibesichtigung mehr oder weniger nüchtern hervorgegangen war, hatte sich schon überlegt, wo er suchen musste. In der Kabine wurde also mäßig einfühlsam nach den inneren Defensivreserven geforstet. Und siehe da, ganz verschwunden waren sie dann wohl doch noch nicht.

Die zweite Halbzeit starteten wir, nach anfänglicher Eingewöhnungsphase, mit einer Aufholjagd. Besseres Abwehrverhalten führte zu Ballgewinnen und Tempogegenstoßchancen, die wir zum 14:15-Anschluss nutzten (38.). 5 Minuten später erreichten wir sogar das Unentschieden (16:16), die Führung verpassten wir aber zunächst, trotz starker erstmaliger Unterstützung der A-Mädels Anna und Clara. Eine vorne eher erfolglose Phase folgte, die uns auf 17:20 (49.) zurückwarf. Bis zum nächsten Ausgleichstreffer ließen wir uns dann, zum Missfallen aller gemütlichen Sonntagmittagheimspielgucker, bis zu 58. Minute Zeit. Die Abwehr konnten wir allerdings kontinuierlich wieder steigern, sodass LIT in der 53. Minute den letzten eigenen Treffer erzielte. In einer spannenden Schlussphase gaben wir in der Abwehr noch mal alles, konnten einen Ball abfangen und den Führungstreffer zum 23:22 (60.) erzielen. Auch die letzten 15 Sekunden nutzte der Gegner nicht mehr erfolgreich und so behielten wir die Punkte auf den letzten Drücker doch noch in unserem Wohnzimmer.

Man könnte jetzt sagen: „Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss.“ Ein Spiel mit eher schmaler Abwehrleistung wollen wir aber dennoch nicht wiederholen. Beim nächsten Mal hoffen wir also, dass sich Detektiv Achim auf die Suche nach anderen Dingen begeben muss.

Kyra Sudeck, Corinna Kolbe/ Jacky Meier (3/2)/ Inka Otto, Celine Grote (4)/ Denise Grote (5), Janina Grothaus (2)/ Natze Kremser (1)/ Anika Westerhoff, Clara Zoe Zillmer (3)/ Kröte Kottkamp (4), Anna Cassing (1)

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