Spielberichte

1.Frauen Landesliga TSV Oerlinghausen - TuS Nettelstedt 26:21 (11:7)

Nichts zu holen gab es bei uns in Oerlinghausen. Hatte dies etwas mit der späten sonntagabendlichen Anwurfzeit zu tun? Dass die Schiedsrichter erst zwanzig Minuten vor Spielbeginn eintrafen? Dass die Halle auf 15 Grad herunter gekühlt wurde? Dass der Gegner an diesem Tag wacher war? Oder dass wir einfach nicht zur Normalform fanden? Sicherlich von allem ein bisschen, jedoch am meisten lag die Schuld der Niederlage bei uns selbst.

Bis zum 5:5 in der 20. Minute konnten wir das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Danach zog Oerlinghausen durch vier Treffer aus der ersten Phase auf 9:5 davon. Vorne unterliefen uns einfache Fehler oder wir scheiterten an der gegnerischen Torfrau, die an diesem Tage den Direktvergleich um Längen gewann. Bis zur Halbzeit blieb es bei der 4-Tore-Führung für Oerlingahausen. Nach der Halbzeit spielten wir für einen Moment gut auf und konnten das Spiel in der 35. Spielminute beim 12:12 wieder ausgeglichen gestalten. In diesen fünf Minuten gelang uns alles, dem Gegner nichts mehr. Hieraus hätten wir Kapital schlagen müssen und das Spiel in unsere Richtung drehen können. Doch leider folgte eine Phase, die uns an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnerte. Genau wie in der ersten Halbzeit, als sich Oerlinghausen um 4 Tore absetzen konnte, war unser Angriffsspiel plötzlich wieder extrem fehlerbehaftet und Oerlinghausen nutzte dies eiskalt, in einer eiskalt heruntergekühlten Halle, zu Tempogegenstößen, die im 19:14 in der 44. Minute mündeten. Schade Schokolade. Wir erholten uns von diesem erneuten Kälteschock an diesem regnerischen Sonntag nicht mehr und mussten anerkennen, dass Oerlinghausen an diesem Tag alles richtig gemacht hatte und wir leider nur wenig. Diese Niederlage ist kein Beinbruch. Aber sie war unnötig. Weiter geht es am kommenden Wochenende im Husentempel gegen Hahlen II. Wir werden uns gewaltig steigern müssen, wenn wir unsere bisherige weiße Heimbilanz bewahren wollen. Torschützen: Johanna Beitans 5/4, Paula Laubenstein 4, Julia Schilling 3, Henrike Maschmann 2, Isi Kaufmann 2, Marie Schilling 2, Leonie Borgmann 1, Daria Hellweg 1, Anna Cassing 1.

Fazit: Mit halber Kraft geht bei uns gar nichts. Wir müssen disziplinierter und mit viel mehr Risiko die Spiele angehen, sonst haben wir keine Chance, Mit Angsthasenhandball gewinnst Du in der Klasse nichts. Es sind nur vier Punkte bis zu einem Abstiegsplatz. Wir müssen weiter akribisch an unserem Ziel arbeiten. Dazu haben wir am kommenden Wochenende erneut Gelegenheit. Wir würden uns freuen, wenn am Samstag um 17.15 Uhr möglichst viele Zuschauer den Weg in die Husenhölle finden. Auf gehts, Attacke.

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